Wir benötigen Hilfe!
 

Wir wohnen in einem Dorf in der Nähe von Anklam in Mecklenburg-Vorpommern in einem selbst behindertengerecht umgebauten Haus. So schön die Natur hier im Ort auch ist, so sind doch Geschäfte, Ärzte, Therapeuten oder Oma und Geschwister weit entfernt.

Bis vor 2 Jahren konnten wir alle Fahrten mit Tony und seinem Rollstuhl in einem speziellen Kleinbus machen, der schon im Jahr 2001 durch die zuständige Behörde mit einem Zuschuss von 5000 DM als Eingliederungshilfe für Tony bewilligt wurde.

Nach 10 Jahren Nutzung und einer Fahrleistung von etwa 300.000 km hatte dieses Fahrzeug aus dem Baujahr 1999 so erhebliche Mängel, dass hier nur noch die Entsorgung blieb.

Ein erneuter Antrag bei der zuständigen Behörde auf Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs wurde allerdings negativ beschieden, obwohl Tony nun die Pflegestufe 3 hat und im Rollstuhl sitzt. Der Widerspruch und auch die Klage vor dem Sozialgericht hatten keinen Erfolg.

                                        

Wir lassen uns aber von den pauschalisierten Ablehnungsgründen nicht entmutigen und werden gegen das Urteil Berufung einlegen. Dies bedeutet zwar einen Kampf an einer weiteren Front, jedoch ist die Mobilität unseres Sohnes bezüglich der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben von existenzieller Bedeutung. Der zeitliche Rahmen für die Durchführung des Rechtsmittelverfahrens beträgt 2-3 Jahre mit ungewissem Ausgang.


Augenblicklich versuchen wir notwendige Fahrten mit unserem Dacia zu realisieren, aber dieses Auto benötigt Tonys Mama für und bei der Arbeit als Handelsvertreterin. Für den Rollstuhl ist dieses Auto auch nicht geeignet, so dass wir uns sogar manchmal ein Auto leihen, in dem wir Tony mit seinem Rollstuhl transportieren,  weitere Hilfsmittel wie zum Beispiel seinen Therapiestuhl mitnehmen und ihn auf längeren Fahrten auch windeln können.

         

Die Mama von Tony versucht durch ihre Arbeit die Familie finanziell zu sichern, weil der Papa als Pflegeperson durch die Rund-um-die-Uhr-Pflege von Tony nicht arbeiten kann und die Familie deshalb auf ergänzende Leistungen angewiesen ist.

Für uns ist es nicht möglich aus eigenen Mitteln die Mobilität unseres Kindes aufrechtzuerhalten oder zu fördern.

Es bleibt nur unsere Hoffnung auf Unterstützung durch freundliche Menschen, um die entstandenen Defizite in der Mobilität und der Teilhabe von Tony zu beheben.

                                             

 

Fast alle Hürden auf dem Weg unseres Sohnes konnten wir bisher allein bewältigen, jetzt sind aber auch unsere Grenzen erreicht. Uns fällt es sehr schwer uns an die Öffentlichkeit zu wenden, aber wir lieben Tony über alles, wie auch unseren anderen beiden Kinder, und bitten daher um die Hilfe fremder Menschen.   

 

Ein behindertengerechtes Fahrzeug benötigen wir für die Fahrten zu Therapeuten und  Ärzten, um weitere Fortschritte gemeinsam mit Tony zu erreichen, aber vor allem um seinen sozialen Bedürfnissen gerecht zu werden.Freunde besuchen, einkaufen, Frisör, Schwimmhalle, Tierpark, Geburtstagsfeiern, essen gehen, Rollstuhltanz, all diese Dinge werden erst wieder für Tony möglich, wenn er diese Örtlichkeiten mit einem geeigneten Fahrzeug auch erreichen kann. Die hierfür benötigte Summe ist jedoch einfach zu hoch.

Wenn Sie helfen möchten!

 

Mobilität - heute für jeden alltäglich – jeder hat sie – jeder nutzt sie. Ihre Bedeutung ermessen kann jedoch nur der, der sie für immer verloren hat. (Quelle: http://www.mobil-mit-behinderung.de)